Wochenspiegel - 15.06.2016

Landpartie: Zwerge treffen Riesen

MAZ - 25.9.2015

Nächste Woche: 40 neue Nachbarn in Schmerwitz

MAZ - 2.10.2015

30 neue Schmerwitzer sind da

Brawo, 18.06.2014

    

MAZ - Fläming Echo vom 05.08.2012
Die Gewinner des Eipott

MAZ - Fläming Echo vom 20.07.2012
Hauptpreis ist ein Eipott

BRAWO, 13.06.2012
Trecker fahren, Schafe kraulen, Pony reiten


Bauernzeitung
Das deutsche Sattelschwein




MAZ - Fläming Echo
LANDWIRTSCHAFT Weiße Eier sind nur zu Ostern begehrt

 

MAZ - Fläming Echo vom 19.04.2011
LANDLEBEN Wanderer besuchten Osterlämmer

MAZ - Fläming Echo vom 18.04.2011
PORTRÄT Tillmann Dreysse zählt zu den drei Landessiegern im Berufswettbewerb der deutschen Landjugend.

MAZ - Fläming Echo vom 07.01.2011
Behörden und Betriebe schließen Dioxin-Belastung aktuell aus.

Den Online-Artikel finden Sie hier.

MAZ - Fläming Echo vom 21. September 2010
Tag der Regionen


MAZ - Fläming Echo vom 14. Juni 2010
Brandenburger Landpartie 2010 auf Gut Schmerwitz

MAZ - Fläming Echo vom 30. Mai 2008

Regionalmarke im weltweiten Netz

Vermarktung: Biohof Grützdorf und Gut Schmerwitz informieren über ihre Produkte

BELZIG / WIESENBURG Ab sofort ist die Regionalmarke "Von Hier" nicht nur in rund 170 Märkten der Ketten Kaiser´s Tengelmann und Mema in Berlin und Brandenburg oder in den Hofläden zu finden. Vielmehr stellt eine wachsende Zahl von Erzeugern inzwischen mehr als 60 Produkte im welweiten Netz vor, die unter dem Logo (Brandenburger Tor auf einem Acker), das zur Grünen Woche 2008 seine Premiere hatte, vertrieben werden.

Mit einer zielgruppenspezifischen Struktur und einem modernen Design werden die Nutzer der Internet-Präsenz begrüßt. Das Ziel des Onlineauftritts ist, übersichtlich gegliederte, klar strukturierte und präzise Informationen über die Marke "Von Hier" zu geben, heißt es in einer Mitteilung des Vermarktungsverbandes "Pro Agro", nicht aber der Verkauf per Mausklick.

Unter der Rubrik "Region" sind jedenfalls alle Produktionsorte bzw. Standorte der produzierenden Unternehmen in einer Karte für Berlin / Brandenburg einzusehen. Dazu gehören unter anderem das Gut Schmerwitz mit Fleisch- und Wurstwaren, Eiern und Eierteigwaren sowie Mehl und Apfelsaft - allesamt aus dem biologischen Anbau. Darüber hinaus ist der Cometha e.V. aufgeführt. Auf dem Biohof Grützdorf (bei Hagelberg) stellt er Fruchtaufstrich, -chutney und -wein her.

Unter dem Stichwort "Erzeuger und Produkte" sind alle für den Verbraucher relevanten allgemeinen und speziellen Informationen zum Produzenten, etwa über genaue Produktinfos, bis zu speziellen Rezeptvorschlägen hinterlegt - Transparenz, verbunden mit Service. 

MAZ - Fläming Echo vom 06. März 2008

Gelerntes in der Praxis anwenden

MAZ - Fläming Echo vom 22. Januar 2008

Kooperationen sind denkbar

Lettischer Agrarminister informierte sich im Hohen Fläming

RENÉ GAFFRON

SCHMERWITZ - "Wer in der Landwirtschaft zu tun hat, muss sich auf jedes Wetter einstellen." Martins Roze nahm es gelassen, dass er die touristischen Höhepunkte des Hohen Flämings wegen des Regens kaum genießen konnte.

Um so mehr Zeit seiner anderthalbtägigen Visite konnte der lettische Agrarminister dafür investieren, den Gastgebern zuzuhören. Obwohl bereits seit zehn Jahren regelmäßig in der Mark Brandenburg zu Besuch und mit dem hiesigen Amtskollegen Dietmar Woidke (SPD) befreundet, erfahre er nach wie vor Neues und Nützliches.

Auf dem Gut Schmerwitz hat ihm Geschäftsführerin Rita Neumann gestern unter anderem von der Schaffung der Regionalmarke "Von Hier" berichtet. Ein Dutzend märkischer Produzenten bringt so in Kooperation mit einer Handelskette die hochwertigen heimischen Erzeugnisse in die Regale der Hauptstadt. In seiner Heimat werde noch neben- statt miteinander gearbeitet, berichtete der Gast von den Tücken des zunehmenden Wettbewerbs im Baltikum.

Ob es vielleicht eine Zusammenarbeit der Betriebe hier und da geben wird, konnte Martins Roze noch nicht sagen. Er verwies jedoch darauf, dass innerhalb des Leader-Programms der Europäischen Union zumindest gute Rahmenbedingungen geboten würden. Weitere Kontakte könnten während der Messe Riga Food geknüpft werden. Gut Schmerwitz, das noch ausführlich in Augenschein genommen wurde, erwägt eine Teilnahme.

Vorerst vertagt wurde gestern der Stopp an der „Wasserfall“-Installation am Kunstwanderweg. Die in der Gegend übliche Wasserarmut wäre gestern kaum vermittelbar gewesen.

 

Brandenburger Wochenblatt vom 20. Januar 2008

Junge Leute für die Landwirtschaft

Wiesenburg (krä). Zahlreiche Vertreter ortsansässiger Unternehmen, Vereine und Institutionen waren der Einladung der Wiesenburger Bürgermeisterin Barbara Klembt gefolgt und zum Neujahrsempfang im Speiseraum der Grundschule "Am Schlosspark" erschienen.

Mit Bildern aus dem zurückliegenden Jahr wurden die Gäste begrüßt und auf den Abend eingestimmt. Erinnerungen an die Schäden, die das Sturmtief Kyrill in der Gemeinde und ihren Ortsteilen hinterließ, an das alljährliche Chortreffen im Park, an das Seniorenfest und die Sternwanderung ließen bei vielen die Gedanken Revue passieren. Doch die Besucher waren nicht gekommen über das Vergangene nachzudenken, sondern um den Blick nach vorn zu richten.

Nachdem Barbara Klembt die Anwesenden begrüßt hatte, übergab sie das Wort an Rita Neumann, Betriebsleiterin auf Gut Schmerwitz, und Bernhard Queling von der Landgut Reppinichen GmbH, die die jeweiligen Unternehmen vorstellten und über aktuelle Vorhaben berichteten.

Rita Neumann vom ökologischen Gut Schmerwitz machte mit ihren Ausführungen Lust auf den Betrieb, der zur Zeit 1.200 Hektar wirtschaftlicher Fläche bewirtschaftet. 18 Mitarbeiter, drei Azubis und durchschnittlich sieben Saisonkräfte haben im Gut Arbeit gefunden, züchten Schweine, Schafe sowie Hühner und bauen Feldfrüchte, Gemüse und Obst an. Das Gut Schmerwitz betreibt seit 2003 einen eigenen Hofladen, ist Lieferant für Ökoläden und seit Oktober 2007 Partner der Regionalmarke "Von Hier". Die Betriebsleiterin betonte in ihren Ausführungen, dass das Gut "durch die Menschen, die hier arbeiten" lebt, und dass die Landwirtschaft hoch motivierte junge Leute auch in der Zukunft braucht. Das Gut Schmerwitz wird auch in diesem Jahr auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin vertreten sein und lockt im Juni im Rahmen der Brandenburger Landpartie wieder zu einem Besuch.

Bernhard Queling stellte das Landgut Reppinichen vor, berichtete über die Inbetriebnahme der Biogas-Anlage und den zum Jahresende geschlossenen Wärmeliefervertrag mit einem ortsansässigen Unternehmen.

Beeindruckende Aktivitäten, über die im Anschluss in geselliger Runde geredet werden konnte.


MAZ - Fläming Echo - vom 17. Januar 2008

Für Produkte und Region

Messe: Gut Schmerwitz will bei Grüner Woche nicht nur seinen guten Namen bewerben

RENÉ GAFFRON

Repräsentativer als je zuvor wird sich das Gut Schmerwitz bei der Inernationalen Grünen Woche in Berlin präsentieren. Es ist sogar doppelt am Start.

Berlin: "Die Kosten-Nutzen-Rechnung, ob und wie sich das Engagement auszahlt, spielt zunächst eine untergeordnete Rolle", sagt Gerrit van Schoonhoven. Der Inhaber des 1500-Hektar-Hofes, den er im Jahr 2000 erworben hat, misst zunächst bestenfalls den Bekanntheitsgrad - der Produkte und der Region, die sein Untrnehmen als eines von fünf aus dem Fläming von heute an in der Hauptstadt vertritt. Es wird vielmehr sowohl in der Brandenburg- als auch in der Biomarkthalle zu finden sein.

Speziell am Länderstand Brandenburg in der CMA-Halle 21 geht es darum, die im Oktober eingeführte Dachmarke "Von Hier" den Besuchchern nahe zu bringen und sie als Verbraucher zu gewinnen. Erkennbar sind die Waren am bunten Logo mit Brandenburger Tor, Sonne und rotem Adler gleich hinter dem Acker. Vorerst elf märkische Erzeuger mit 50 hochwertigen Produkten haben sich – mit der Kaiser’s/Tengelmann-AG als Partner – zusammengeschlossen. Auf diese Art und Weise soll einerseits die Vermarktung von gesunden, umweltschonend hergestellten Lebensmitteln sowie andererseits Arbeitsplatzsicherung und Wertschöpfung in den hiesigen kleinen und mittleren Agrarbetrieben gefördert werden. Zwischen 20 und 30 Arbeitskräfte sind je nach Saison auf Gut Schmerwitz beschäftigt.

Welche engen Richtlinien gerade die Mitgliedsbetriebe des Bioland-Verbandes einzuhalten haben, kann Geschäftsführerin Rita Neumann darstellen. Bei ohnehin nur 33 Bodenpunkten bleibt ob des Stoffkreislaufes, Ressourcenerhaltes, Gentechnik- und Pestizidverzichtes zuweilen am Ende gerade die Hälfte der Erträge der konventionellen Landwirtschaft, hat sie neulich den ökologischen Feld-, Obst- und Gemüsenbau erklärt. Daneben gibt es Produkte aus artgerechter Schweinemast und -zucht, Schaf- sowie Geflügelhaltung direkt zu vermarkten.

Getreide, Wurst, Eier und Säfte bestimmen zunächst das Sortiment. „Primär handelt es sich um ein produzierendes Unternehmen“, wie Gerrit van Schoonhoven nach wie vor die Priorität ordnet. Was nicht ausschließt, dass zunehmend mit Partnern an der kreativen Veredelung gearbeitet wird. Ein Nudelsortiment vom Gut Schmerwitz soll demnach bald in den Regalen stehen, sofern der Absatz geregelt ist.

Gut Schmerwitz wird sich also darüber hinaus für die Mark allgemein und den Fläming im Speziellen – nicht nur beim Aktionstag und in der Messewoche – engagieren. Denn wer will, kann bis zur nächsten Internationalen Grünen Woche gern dauerhaft Gast und Kunde hier zu Lande werden.


MAZ - Fläming Echo - vom 12. Juni 2007

Für jedes Ambiente die passende Musik

Kinder aus Berlin begeisterten die Gäste

FRED HASSELMANN

SCHMERWITZ  Kaum, dass Schauspieler und Regisseur Frank Grünert am Sonnabend in der großen Festscheune auf Gut Schmerwitz seine Rolle als Auktionator abgelegt hatte, wurde der Platz zwischen Publikum und Ständen von quietschvergnügten, agilen und künstlerisch begabten Kindern eingenommen. Bunte Kostüme, gekonnte Tanzdarbietungen, Gesang und Clownerie ließen die Herzen der Besucher der Landpartie höher schlagen.

Viele fragten sich hinterher: "Wo kommen die kleinen Tausendsassa und Wirbelwinde eigentlich her?" Hinter diesem Feuerwerk der Darbietungen verbirgt sich das Kindermusical-Theater in Berlin. Es bietet Kindern ab fünf Jahren und Jugendlichen eine professionelle Ausbildung in den Bereichen Schauspiel, Gesang und Tanz an.

"Für die einzelnen Unterrichtsfächer konnten wir erfahrene Pädagogen aus den jeweiligen Fachrichtungen gewinnen", so die Macher hinter den Kulissen. Organisatorische Plattform des Kindermusical-Theaters ist der gleichnamige Verein. Im Jahre 2004 wurde er in der Hauptstadt von engagierten und erfahrenen Theatermachern gegründet. Die Idee, die dahinter stand und steht: Es soll ein professionelles Kindermusical Theater aufgebaut werden, das nicht nur eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung anbietet, sondern jungen Talenten auch den Weg in Richtung Bühnenkarriere öffnet. Damit will es weit mehr als nur eine soziale Einrichtung sein.

Vom Können der Mitglieder des Theaters konnte sich das Publikum in Schmerwitz selbst ein Bild machen. Ob für Clowns oder Tänzer - die regelmäßige Teilnahme am Unterricht und der Wille zum Lernen sind die Grundlage für ein erfolgreiches Bühnenprogramm.

Das kennen allerdings all die anderen Mitwirkenden des kulturellen Rahmenprogramms während der Landpartie in Schmerwitz nur allzu gut. Je nach Ambiente und Flair boten die Veranstalter den ganzen Tag über die passende Musik an. So sorgte das Jugendblasorchester Wiesenburg wieder in der Hofscheune für Stimmung, begleitete das Trio "Black Bird" die Gäste besinnlich im Café des Kirchgartens und lud das Duo "Black Rose" zur Bluesmusik.

 

MAZ - Fläming Echo - vom 11. Juni 2007

Wildwürste und Wanderungen unterm Hammer

Landpartie in Schmerwitz: Naturparkleiter Karl Decruppe für 31, Künstler Carsten Tarrach für 16 Euro ersteigert

FRED HASSELMANN

SCHMERWITZ  Schatten. Ein Königreich für einen Schattenplatz. Viele der tausenden Besucher, die am Wochenende der Einladung des Gutes Schmerwitz zur 13. Brandenburgischen Landpartie gefolgt waren, hatten offenbar nur diesen einen Gedanken. Denn während die sonst so begehrten Sonnenplätze an den Biertischgarnituren auf dem Gelände eher dünn besetzt waren, tummelte sich das Volk in der großen schattigen Festscheune, im kühlen Café oder anderen hitzeerträglichen Orten.

Trotz der sommerlichen Temperaturen herrschte dennoch reges Leben auf dem weitläufigen Areal des Öko-Guts Schmerwitz. Kinder ließen sich mit Tatütata im großen Feuerwehrauto durch die Gegend kutschieren, andere wiederum fuhren im Kremser oder saßen fest im Sattel und waren auf der Suche nach dem Glück dieser Erde, dass bekanntlich auf dem Rücken der Pferde liegen soll.

Unterdessen kreiste ein Helicopter über den Köpfen der Landpartie-Gäste. Den Blick aus der Vogelperspektive auf das wieder mit viel Engagement vorbereitete Festgelände, auf Ställe und Felder genoss so mancher, der zwar sonst mit beiden Beinen auf dem Boden steht, aber irgendwann auch einmal abheben wollte.

Ohne Zweifel - einer der Höhepunkte des Wochenendes war die von der Naturparkverwaltung "Hoher Fläming" anlässlich des parallell zur Landpartie stattfindenden Naturparkfestes in Schmerwitz organisierte Auktion in der Scheune. Unter dem Motto "Naturpark unterm Hammer" schlüpfte Schauspieler und Regisseur Frank Grünert am Sonnabendnachmittag in die Rolle eines wortgewandten und agilen Auktionators, der nicht nur Würste und Wildschweinschinken, Kaminholz oder ein Lammfell unter die Leute brachte, sondern auch Menschen wie den Aktionskünstler und Bildhauer Carsten Tarrach oder Natur- und Kulturführer Werner Rudolph versteigerte. Während ersterer für 16 Euro "wegging" und nun seinem (Ge)Bieter für eine Hofkunststunde zur Verfügung stehen muss, spielte Rudolph für eine vierstündige Wanderung mit Werner und Walli - so der Name seines Hundes - immerhin 21 Euro ein. Dieses Ergebnis wurde allerdings noch getoppt. Naturparkleiter Karl Decruppe muss nun im Familienhotel "Brandtsheide" entweder ein Vier-Gang-Menü kochen oder aber dort vier Stunden im Garten arbeiten. 31 Euro war das Hotelier Werner Rudolph wert. Allerdings muss er sich noch etwas gedulden, bis der Naturparkchef sein Angebot einlösen kann. Decruppe hat sich auf dem Fläming-Skate ein Bein gebrochen, liegt im Krankenhaus und fällt für einige Zeit aus. Lediglich zwei Krücken standen so am Sonnabend symbolisch am Auktionstisch.

Besonders emsig wurde um ein Candle-Light-Dinner in drei Gängen für zwei Personen in der Belziger Springbachmühle und ein 30-Liter-Bierfass aus dem Belziger Burgbräuhof gesteigert. Während das Essen immerhin 36 Euro in die Kasse einspielte, fiel beim Bierfass bei 35 Euro der Hammer. Freuen über dieses Schnäppchen konnten sich ein Feuerwehrmann und seine Kollegen. Sie wollten es zwar noch am Abend leeren, doch fiel ihnen wohl noch rechtzeitig ein, dass sie gar keinen Zapfhahn besitzen.

Insgesamt, so Kerstin Trick von der Naturparkverwaltung, brachte die Auktion rund 570 Euro ein. Das Geld soll nun für Orientierungshilfen für Blinde und Sehbehinderet im Gutspark Dahlen verwendet werden.

 

18. Mai 2007

"Gans schön schlau" - Gut Schmerwitz wird Pate von Agate

 

Sie sind Piloten, Europäer, Samba-Tänzer oder tragen eine Irokesen-Frisur. Die Gänse sind kaum wiederzuerkennen.Weiß wie Schnee waren die Rohlinge, die zum Jahresanfang in Brandenburger Schulen ausgeteilt wurden. Doch was hat es mit diesen Gänsen nun auf sich? Die Initiative für Leben im ländlichen Raum "Landaktiv" hat einen Kreativ-Wettbewerb mit dem interessanten Namen "Gans Schön Schlau" ins Leben gerufen. In diesem wurden Paten für insgesamt 100 Gänse-Rohlinge aus Kunststoff sucht, die an Schulen im Land Brandenburg übergeben wurden. Vorrangiges Ziel des Projektes ist es, neben der Förderung der Kreativitiät von Kindern und Jugendlichen den Kontakt zwischen Schulen und Unternehmen im ländlichen Raum zu fördern und noch enger zu knüpfen.


Auch die Gesamtschule Belzig erhielt einen der begehrten Gänse-Rohlinge zur Ausgestaltung. Gesponsert wurde dieser vom Gut Schmerwitz. Die Kunst-AG von insgesamt 8 Schülern aus den Klassen 7 - 12 unter der Leitung von Fr. Wagner wollte den völlig weißen Rohling nun verschönern. Aber als alle davor standen, wusste erst einmal keiner wie. So hieß es: Gedanken machen!

Klar war, dass die Themen Landwirtschaft, Landschafts- und Naturschutz eine große Rolle dabei spielen sollten; Farbe sollte auch überall deckend drauf sein, falls die Gans wie die Berliner Bären einmal draußen ausgestellt werden sollte. Carolin Rosse, selbst im Landschaftsschutz engagiert, hatte als erste die Idee mit der Großtrappe in unserer Fläminglandschaft. Danach sprudelten die Ideen nurs so. Früchte, die Erträge der Felder, Weite und Schönheit unserer Heimat, all das sollte irgendwie zusammengestellt und auf dem Plastkörper dargestellt werden. Jede freie Minute wurde von nun an genutzt, um "Agate" - wie die Gans mittlerweile liebevoll genannt wird - wettbewerbsfähig zu machen.

Am 30. März war Stichtag für die Fertigstellung der Exponate und auch Agate ist nun auf Reisen gegangen und wartet auf ihren Gänsemarsch zur Brandenburgischen Landwirtschaftsausstellung in Paaren / Glien, die vom 17.-20. Mai 2007 stattfindet.

Am Freitag, den 18. Mai 2007 wird die Sieger-Gans bekannt gegeben und prämiert.

Agathe wurde gestaltet unter der Anleitung von Frau B. Wagner und unter tatkräftiger Unterstützung der Kunst-AG der Belziger Gesamtschule, bestehend aus: Annemarie und Elisabeth Geleta, Franziska Kleetz, Christian Schröder, Carolin Rosse, Norman Hiob, Natalie Dreer und Claudia Wardowski.


Nach getaner Arbeit stießen die Akteure auf den Baum des Jahres an

MAZ vom 24.04.2007

MANFRED FRIEDEMANN

Diesmal kein Exot

Waldkiefern wurden als Baum des Jahres 2007 gepflanzt

HAGELBERG/WIESENBURG Abermals im Beisein zahlreicher Naturfreunde sind im Forstrevier Spring sowie im Revier Hagelberg nun Waldkiefern als Baum des Jahres 2007 gepflanzt worden.

Für die traditionelle Aktion wollte Petra Paul vom Naturpark-Verein "Hoher Fläming" in Raben eigentlich gern einen einjährigen Setzling in die Erde bringen lassen, da dieser die größte Chance hat, anzuwachsen. Weil am Sonntag selbst nach einem frühmorgendlichen Ausflug zur Baumschule nach Ziesar nur ein zweijähriges Bäumchen zu haben war, muss dieses nun besonders gut anwachsen.

Das von Karl Heinz Aust vom Naturparkverein gepflanzte Exemplar setzt die Reihe von Bäumen des Jahres fort, die - abgesehen vom Vorjahr - traditionell an der kürzlich komplett erneuerten Schilder-Galerie bei Spring gesetzt worden sind. Nunmehr zum fünften Mal informierte Petra Paul fachkundig über die Besonderheit der jeweiligen Bäume.


So erfuhren die Gäste des Zeremoniells, dass in den vergangenen Jahren überwiegend seltene, gefährdete oder sogar vom Aussterben bedrohte Baumarten gewählt wurden. Daher sei die Entscheidung für den "Charakterbaum in Brandenburgs Wäldern" eine echte Überraschung. Offensichtlich ging es dem Kuratorium um eine oftmals verkannte Baumart mit großer Wirtschaftlichkeit, ökologischer und besonders für die Mark landschaftsprägender Bedeutung, sagte die Expertin.

Traditionell gekennzeichnet mit einem von Steinmetz Karsten Scholz aus Belzig spendierten Findling ist in der vorigen Woche auch in der Nähe von Hagelberg eine Schwarzkiefer gesetzt worden. Der Baum kam diesmal auf dem Gelände des Gutes Schmerwitz am Petersberg bei Grützdorf in den Boden. Im Revier von Förster Helmut Stamann war es die zehnte Pflanzaktion. Das Jubiläum erlebten dort auch Wandergruppen aus Belzig mit, die am Donnerstag mit zirka 60 Personen zum Pflanzort gepilgert waren.

Sie erfuhren, dass keine andere heimische Baumart ein so großes Verbreitungsgebiet hat wie die Kiefer. Sie umfasst weite Teile Europas, Asiens, überschreitet den Norden des Polarkreises, dringt im Südosten bis in die asiatischen Steppen vor und erklimmt in den Gebirgen Höhen bis 2500 Meter. Mit Hilfe fossiler Funde lässt sich die Entwicklungsgeschichte dieser Gewächse 150 Millionen Jahre zurückverfolgen. Nach der Eiszeit hat sie 10 000 Jahre lang mit der Birke die mitteleuropäischen Wälder dominiert.

Die Kiefer ist in Deutschland auf 2,8 Millionen Hektar vertreten. Das sind 26 Prozent der Waldfläche. Im Land Brandenburg sind es gar 71 Prozent. Die Kiefer wird daher hier zu Lande auch "Brotbaum" genannt, weil sie in der Waldwirtschaft einem erheblichen Teil der ländlichen Bevölkerung einen Arbeitsplatz bietet.

Zu den Stammgästen der Pflanzaktion bei Spring zählten auch in diesem Jahr wieder Karl Ryll aus Reetzerhütten, Ernst Neuendorf aus Jeserig (Fläming) und zahlreiche andere Naturfreunde. Zum ersten Mal dabei war der Ortsbürgermeister von Jeserigerhütten, Dietrich Schildknecht, mit seiner Frau Inge. "Auch in unserem Ortsteil Glashütte haben wir schon nachpflanzen müssen. So hat es uns einfach interessiert, Einzelheiten über die Kiefer zu erfahren", beschreibt Schildknecht seine Motivation zum Ausflug in den Wald. Immerhin gab es neben Informationen auch Kuchen und Schmalzstullen.

MAZ vom 26.09.2006

Gut Schmerwitz hat beeindruckt

Bundestagsausschuss war gestern vor Ort

Schlamau – Vom Gut Schmerwitz beeindruckt zeigten sich die Mitglieder des Tourismusausschusses des Deutschen Bundestages. Die 25-köpfige Delegation weilte gestern vier Stunden vor Ort und war im „Jahr der Naturparke“ einer Einladung des Verbandes Deutscher Naturparke (VDN) in den Hohen Fläming gefolgt.

„Es ist interessant zu erfahren, wie eine Landwirtschaft solcher Größenordnung funktioniert und die Menschen einbindet“, sagte Ausschussmitglied Engelbert Wistuba (SPD). Vor allem werde auf dem Gut Schmerwitz demonstriert, wie –l angesichts des aktuellen Gammelfleischskandals – der biologische Landbau nachhaltig und zukunftsorientiert entwickelt werden kann. Potenziale würden nach Aussagen von Wistuba im Tourismus liegen.  Es müsse gelingen, noch mehr Leute aus dem 3,2 Millionen Einwohner zählenden Berlin aufs Land zu ziehen.

In diesem Sinne wurde während der Ausschusssitzung eine Untersuchung der Ludwig-Maximilians-Universität München vorgestellt. In der Studie werden auf der Grundlage von Befragungen aus dem Jahr 2004 Aussagen über den Tourismus getroffen und die wirtschaftlichen Effekte dokumentiert. Dabei wurden der Müritz-Nationalpark (Mecklenburg-Vorpommern), der Naturpark Hoher Fläming und der Naturpark Altmühltal (Bayern) gegenüber gestellt.

Für die hiesige Region wurde im Ergebnis bilanziert, dass bei jährlich 300 000 Besuchern und einer Tagesausgabe von 20,60 Euro zu Grunde gelegt werden kann. Das entspricht einem errechneten Beschäftigungswert von 211 Personen.

Im Einzelnen dokumentiert die Studie, dass der Naturpark Hoher Fläming von der Nähe Berlins, aber auch zu Magdeburg und Leipzig geprägt wird. Tagestouristen werden zu 83 Prozent, dagegen die Übernachtungsgäste nur zu 17 Prozent verzeichnet. Die Kurzurlauber geben 49,90 Euro ja Kopf und Tag aus, die Langzeiturlauber 43,20 Euro. Rund zwei Drittel  der Ausgaben entfallen jeweils auf das Gastgewerbe, 16 beziehungsweise 21 Prozent auf den Einzelhandel und jeweils rund zehn Prozent auf sonstige Dienstleistungen.

Als interessantes Detail wurde ermittelt, dass 25 Prozent der Gäste im Fläming bei Bekannten und Verwandten übernachten, 30 Prozent in Hotels, sechs Prozent auf Campingplätzen. Überwiegend wird Beherbergung mit Frühstück gebucht, nur neun Prozent wünschen Halb- oder Vollpension. Über 600 befragte Personen waren mehr als zehnmal im Fläming.


MAZ vom 14.08.2006

Biolandbetrieb wird Naturparkgemeinde

Gut Schmerwitz hängte drei Bewerber ab

Dippmannsdorf - Die Bewohner feierten vor allem sich und den Naturpark "Hoher Fläming" am Wochenende im Paradies. Aufgrund der Sanierung des gleichnamigen Quellkessels haben die Gastgeber 2005 den Titel "Naturparkgemeinde" abgeräumt. Nur kamen zur diesjährigen Siegerehrung eher wenig Zuschauer. Vielleicht hatten sie am Sonnabend etwas besseres vor oder ihnen war der Eintrittspreis von sechs Euro zu hoch.

Zum Auftakt führte Ortsbürgermeister Klaus Gleisenring seine Gäste durch den Ort. Die amtierende Belziger Stadtchefin, Hannelore Klabunde, war derartig fasziniert, dass sie um ein Haar die Siegerehrung des "würdigen Nachfolgers" verpasste, wie sie zugab. Beworben hatten sich beim Naturparkwettbewerb vier Kandidaten, darunter der Verein zur Erhaltung der Gutsanlage Dahlen. Der Ort mit den knorzigen Baumriesen gehört zu den reizvollsten Flecken im Fläming. Dort können sich Menschen mit Handicaps barrierefrei auf Spazierwegen und im Eiscafé bewegen. Der Verein gestaltet die Anlage und legt Wert auf eine naturnahe Schaf-Mahd. Der Vorsitzende und Revierförster Johann Reich hat die Jury durch den elf Hektar großen Park geführt und die besonderen Gehölze erklärt. Die Preisrichter sahen sich auf ihrer Rundreise noch Wiesenburg, Mützdorf und das Gut Schmerwitz an. Die eingereichten Ideen wurden auf ihre wirtschaftliche  und ökologische, soziale sowie kulturelle Nachhaltigkeit überprüft.

Lobte die Kuratoriumschefin Barbara Klembt den Dahlener Verein auch als verlässlichen Partner des Naturparks, so hat es zum Sieg nicht gereicht. Lehr gingen auch die Mützdorfer aus, die mit der Wiederbelebung des versandeten Dorfteiches einen wichtigen Beitrag für die sonst wasserarme Gegend geleistet haben. Die Jury würdigte die Leistung des Wiesenburger Parkvereins, der sich um die Aufklärung der Historie bemüht, vergab jedoch den Preis im Wert von 750 Euro an einen Betrieb mit 9000 Hennen, 100 Schweinen, 650 Mutterschafen und einer Streuobstwiese. Als "Frau vorneweg" bezeichnete Barbara Klembt die Betriebsleiterin Rita Neumann und ehrte ihre ressourcenschonende Produktion. "Der Bioland-Betrieb ist Partner in der Dorfgestaltung und beim Anlegen des Kunstwanderweges", begründete Klembt die Wahl. Naturparkleiter Karl Decruppe freute sich über stete Unterstützung der Preisträger: "Sie sind aktirv, um die Region mitzugestalten." Während der Brandenburger Landpartie soll die Siegerehrung 2007 auf dem Gut Schmerwitz stattfinden. 


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