Mittwoch, 01. Juli 2015:

Wanderwege im Naturpark des Hohen Fläming

www.wandern-im-flaeming.de

 

 

 

 


Freitag, 05. Januar 2007:

Engpass in der Lebensmittelbranche

Bio-Lebensmittel sind gefragt wie nie - die Bauern kommen mit der Lieferung nicht hinterher. Produkte wie Hafer und Eier sind landesweit ausverkauft. Und Öko-Kartoffeln werden so knapp, dass sie aus Ägypten importiert werden müssen.

Hamburg - Die Bilder von Rindern im Wahn und verendetem Geflügel, von Gammelfleisch und unwürdigen Tiertransporten haben sich ins Gedächtnis der Verbraucher eingebrannt. Dann waren da ja noch der gepanschte Wein, die Klauenseuche, diverse Schadstoffe und gentechnisch veränderte Lebensmittel. Genutzt hat das vor allem den Herstellern und Händlern von Bioprodukten. Die Nachfrage nach Lebensmitteln aus ökologischer Produktion ist so groß wie noch nie.

"Es wird inzwischen schwierig, Ware nachzubekommen", sagt Ludwig Rieswick, Geschäftsführer des Berliner LPG Biomarkts, nach eigenen Angaben der größte Biomarkt in Europa. "Die Klassiker sind schon bald nicht mehr lieferbar. Deutsche Äpfel aus ökologischem Anbau werden wohl schon ab Februar aus sein." Daher müsse man auf Obst aus dem Ausland zurückgreifen.

Dem ökologischen Gedanken entsprechen solch langen Transportwege eigentlich nicht. "Der Kunde ist aber gewöhnt, dass er das Produkt, das er sucht, auch bekommt. Viele verstehen nicht, wenn wir sagen, dieses oder jenes ist nicht mehr lieferbar", sagt Rieswick. Um die Wünsche der Kunden zu erfüllen, bestelle man auch schon mal aus Australien. "Das Kundenprofil hat sich stark geändert, sicher auch durch den einen oder anderen Lebensmittelskandal. Das müssen wir berücksichtigen."

Ursprüngliche Gedanke der Ökobewegung verschwunden

Soll heißen: Den Verbrauchern geht es in erster Linie nicht mehr um ein Wirtschaften und Konsumieren im Einklang mit der Umwelt, sondern um das Gefühl, ein qualitativ hochwertiges Produkt gekauft zu haben. Der ursprüngliche Gedanke der Ökobewegung ist der neuen Bioladen-Kundschaft eher fremd. "Im Durchschnitt sind die Kunden bereit, 20 bis 30 Prozent mehr für ein Bioprodukt zu bezahlen als für ein konventionell hergestelltes", sagt Thomas Dosch, Präsident des ökologischen Anbauverbands Bioland. Kostet die Bioware mehr, greifen die meisten doch lieber zum billigeren Produkt - Gesinnung ist eben auch eine Geldfrage.

Auch die Discounter wollen an diesem Trend mitverdienen: Als erste Billigkette begann Plus 2002 mit seiner Marke BioBio. Die Konkurrenten Aldi, Lidl, Penny und Netto zogen nach. Zuletzt startete der größte deutsche Lebensmittelhändler Edeka eine Bio-Offensive: Die Kette erhöhte die Zahl der Ökoprodukte in den Märkten auf bis zu 1000 Artikel. Der Umsatz war in diesem Segment im vergangenen Jahr um fast 60 Prozent gestiegen. Die Konkurrenten verzeichnen ein ähnliches Wachstum. Gleichzeitig wurden Bioprodukte um bis zu 20 Prozent preiswerter; jetzt, in Zeiten der Knappheit, steigen die Preise wieder.

Hilfe aus Argentinien, Chile, Kanada und Südafrika

Als Reaktion auf den Nachfrageboom eröffnen immer neue Biomärkte. "Bio für alle" ist die Strategie aller Anbieter. Die neuen Händler, die keine langfristigen Lieferverträge mit den Erzeugern haben, bekommen nun Probleme. "Hafer ist europaweit ausverkauft, Eier sind in Deutschland und Frankreich nicht mehr zu haben und bei Kartoffeln weiß niemand, wie die Verbraucher ab Mitte Januar zu bedienen sind", sagt Ulrich Hamm, Agrarexperte von der Universität Kassel. Auch Gemüse, Geflügel und Schweinefleisch seien schwer zu bekommen.
"Die Discounter würden gerne viermal mehr Bioprodukte verkaufen, als sie derzeit bekommen", sagt Dosch. "Biokartoffeln werden demnächst wohl überwiegend aus Ägypten importiert, weil die Ernte in Deutschland nicht so gut war, die Nachfrage aber riesig ist." Grund für Hamsterkäufe gebe es nicht - große Mengen an Ökoprodukten würden jetzt Argentinien, Chile, Kanada und Südafrika liefern, sagt Hamm.

Die Qualität, sind sich die Experten einig, sei gewährleistet. "Es gibt einen gesetzlichen Mindeststandard, der festlegt, welche Kriterien erfüllt sein müssen, um ein Produkt mit dem Biolabel auszeichnen zu dürfen", sagt Dosch. Ökoverbände wie Bioland, Biopark, Demeter oder Gäa warnen jedoch vor einer "Verwässerung" der Richtlinien, wie EU-Agrarkommissarin Mariann Fischer-Boel sie plant. Sie setzen daher eigene, deutlich höhere Standards.
Grüne beklagen "Rollback in der Landwirtschaftspolitik".



Die Brüsseler Behörde spricht dagegen von "Vereinfachung" der Regeln - demnach soll die Kontrolle von Bioprodukten gelockert werden, künftig reicht die Überprüfung der Endqualität. Bislang müssen mindestens 95 Prozent der Zutaten aus biologischem Anbau sein, damit ein daraus hergestelltes Produkt als Bioerzeugnis gilt. Die EU-Kommission wollte das Werben mit einzelnen Zutaten aus biologischer Produktion, beispielsweise Biomilch in Schokolade, zulassen. Nach Angaben aus Ökoverbandskreisen ist das vom Tisch - "glücklicherweise", sagt Dosch, "sonst wäre die Glaubwürdigkeit von Bioprodukten gefährdet".

Die Lücke im Bio-Angebot wird sich nach Ansicht der Grünen weiter vergrößern, weil die Große Koalition "ein Rollback in der Landwirtschaftspolitik eingeleitet hat", wie Bundestagsfraktionsvize Bärbel Höhn sagt. Die Fördermittel für ökologische Produktion würden von Ministerpräsidenten sowohl von der Union als auch von der SPD "systematisch zurückgefahren", kritisiert Fraktionschefin Renate Künast. Tatsächlich stellen immer mehr Bundesländer die sogenannten Umstellprämien für Bioanbau ein - Prämien, die den Landwirten in der zweijährigen Wartefrist beim Übergang von konventioneller zu Ökolandschaft finanziell über die Runden helfen.

Das Landwirtschaftsministerium weist den Vorwurf zurück, Ökobauern "Knüppel zwischen die Beine" zu werfen. Die Engpässe bei Bioprodukten, heißt es dort, seien in erster Linie auf schlechte Erträge für Ökoproduzenten zurückzuführen.


Mittwoch, 04. Oktober 2006:

Käse ist lebendig

... denn er reift weiter. Deswegen wünscht er sich auch eine gute Behandlung - sprich Lagerung. Eingeschlagen in ein mit Salzwasser oder Wein angefeuchtetes Tuch halten sich Hartkäse so monatelang. Weichkäse können im Kühlschrank bis zu einem Monat, Frischkäse zwei bis drei Wochen aufbewahrt werden.

Angeschnittene Laibe werden in pergamentartiges Käsepapier eingewickelt.
Mit Plastikfolie nur die Schnittfläche abdecken, sonst kann der Käse nicht atmen. Auch Kunststoff-Dosen sind zum Lagern gut geeignet. Feinschmecker schwören jedoch auf die Käseglocke aus Steingut oder Keramik, da sie die behüteten Stücke optimal feucht hält.

Rund 600 Käsesorten gibt es in Deutschland: von mild bis würzig ist für jeden etwas dabei. Besonders die Biokäsereien tragen zu dieser enormen Auswahl bei. Ein besonderes Produkt, auf das so mancher kleine Bio-Betrieb spezialisiert ist, ist der Rohmilchkäse – für Kenner das Höchste im Käsehimmel. Dafür wird die naturbelassene, nicht pasteurisierte Milch verarbeitet.

Bei allen Bio-Käsen ist eins Standard: Ihre Milch stammt von ökologisch wirtschaftenden Höfen, wo eine artgerechte Tierhaltung und eine Fütterung ohne Chemie Pflicht sind. Bei der Verarbeitung der Milch und der abschließenden Rindenbehandlung sind chemische Hilfsmittel oder Medikamente tabu!

Entdecken Sie unser Käsesortiment, mit einer exquisiten Auswahl.

 

 


Mittwoch, 04. Oktober 2006:

Was steckt da drin?

Lichtmangel und Kälte zehren den Körper im Winter besonders aus, ein Mangel an Vitaminen und Mineralstoffen sind die Folgen. Da greift man gern schnell zu den viel beworbenen fertigen Präparaten: aber Vorsicht!, die meisten konzentrierten Fertiglösungen kann der Körper meist gar nicht richtig aufnehmen und sie sind oftmals eher schädlich als wirkungsvoll.

Wir empfehlen gezielt die richtigen Zutaten zu essen und haben für Sie eine Liste mit den wichtigsten Vitaminen und Mineralstoffen in Gemüsen zusammengestellt:

Nachfolgende Gemüse sind besonders reich an:

Vitamin A:

Fenchel, Grünkohl, Feldsalat, roter Paprika, Kürbis, Chicorée, Möhren

Vitamin B1:
Zucchini, Erbsen, Fenchel, Topinambur

Vitamin B2:
Pilze, Grünkohl, Spinat, Brokkoli

Vitamin B6:
Avocado, Paprika, Bohnen, Grünkohl, Porree, Feldsalat

Vitamin C:
Paprika, Brokkoli, Rosenkohl, Meerrettich

Vitamin E:
roter Paprika, Wirsing, Kohl, Schwarzwurzeln

Eisen:
Spinat, Schwarzwurzeln. Fenchel, Mangold, Möhren, Feldsalat, rote Bete

Kalzium:
Grünkohl, Spinat, Mangold, Fenchel, Brokkoli

Magnesium:
Spinat, Mais, Fenchel, Kohlrabi

Wohl bekomms!!

 

 


Dienstag, 03. Oktober 2006:

Wo Bio drauf steht ...

... ist auch Bio drin

Und doch gibt es Unterschiede

Der ökologische Landbau hat in unterschiedlichen Formen eine lange Tradition. Schon 1928 wird das Demeter Warenzeichen eingeführt, der Anbauverband Bioland wird 1971 und Naturland 1982 gegründet.
Der Hauptgedanke der ökologischen Landwirtschaft war und ist ein Wirtschaften im Einklang mit der Natur. Der Betrieb wird dabei als Organismus mit den Bestandteilen Mensch, Tier, Pflanze und Boden gesehen.

Mit der Einführung des Bio-Siegel vor genau fünf Jahren, wurde in Deutschland ein einheitliches ökologisches Gütesiegel geschaffen. Es kennzeichnet inzwischen 32.500 Produkte aus kontrolliert ökologischem Landbau, die nach den Richtlinien der EG-Öko-Verordnung erzeugt wurden.

So können Sie als Verbraucher sicher sein: Wo das EG-Bio-Siegel drauf ist, ist auch EG-Bio drin. Und doch ist Bio nicht gleich Bio. Die Richtlinien der Anbauverbände gehen zum Teil weit über die EG-Mindeststandards hinaus.

Wir vom Lieferservice und im Hofladen achten genau auf die Qualitätsunterschiede und möchten sicher sein, dass auch die ethischen und sozialen Grundsätze beim Anbau und der Produktion eingehalten werden und bieten Ihnen bevorzugt Produkte unserer Verbandskollegen an, die höhere Ansprüche an den ökologischen Landbau stellen.
Dabei hat die Regionalität immer oberste Priorität!

 

 


Sonntag, 01. Oktober 2006:

Tolle Knollen

Ob in knusprigen Scheiben, als feines Püree oder als köstlicher Auflauf - Kartoffeln sind einfach unwiderstehlich.

Unauffällig ist sie, die Knolle, sie prunkt nicht mit kräftigen Farben und starken Aromen. Aber die Kartoffel ist eine heimliche Diva, in ihrem langen Leben hat sie im Ansehen der Menschen die unterschiedlichsten Rollen gespielt - Naturgöttin und Teufelswerk, Wundermedizin und Verderbnis, Überlebenshilfe und Aphrodisiakum.
Spanische Eroberer brachten die Kartoffel als bereits alte Kulturpflanze im letzten Viertel des 16. Jhs. vom Hochland des heutigen Peru und Bolivien wahrscheinlich via Kolumbien an den Hof von Spanien, worauf in der Nähe von Sevillia erste Pflanzungen angelegt wurden. Die Engländer kennen die Kartoffelknolle etwa seit 1590. Nach diesen beiden ersten Kontakten mit Europa breitete sich die Knolle im Laufe der Zeit über ganz Europa und später über die ganze Welt aus.

Auch wenn die Knolle es in der alten Welt zuerst sehr schwer hatte, ihr Geschmack und ihr Nährwert verhalfen ihr schliesslich doch zum Durchbruch. So erkannte der französische Armeeapotheker Antoine Augustin Parmentier 1760 in der Kriegsgefangenschaft bei Hannover durch chemische Untersuchungen das grosse Nährwertpotential der Inhaltsstoffe der Knolle. Als er wieder in Frankreich war, setzte er sich gegen alle Widerstände für die Kartoffel als Speise ein und machte sie selbst am königlichen Hof beliebt.

Ihren endgültigen Durchbruch schaffte die Knolle in den Jahren 1770 bis 1777 anlässlich einer grossen Hungersnot. Sie war vor allem in diesen Kriesenzeiten durch ihren hohen Flächenertrag sehr gefragt.

Jahrelang bei uns als vermeintliche Dickmacherin gemieden, hat sie heute glanzvolle Auftritte als kalorienarmes Kraftpaket (100 g Kartoffeln enthalten nur etwa 70 Kilokalorien) und gesunde Genusskugel.

Um das volle Aroma der Kartoffel zu erhalten und Vitamin- und Mineralstoffverluste möglichst gering zu halten, sollten Sie folgende Punkte beachten:

  • Kartoffeln bleiben am längsten frisch, wenn man sie zugedeckt in einer Kiste oder einem Karton an einem kühlen, dunklen und möglichst trockenen Raum aufbewahrt.
  • Kartoffeln sollten Sie niemals im Kühlschrank lagern, da sie einen süßen Geschmack bekommen können.
  • Ungünstig ist auch die Lagerung im Plastikbeutel. Aufgrund der entstehenden Wärme und Feuchtigkeit können sich schnell Keime und Fäulnispilze bilden.
  • Kartoffeln kurz und gründlich waschen! Nicht wässern!
  • Möglichst ungeschält und wenig zerkleinert zubereiten.
  • Wenig Kochwasser verwenden. 1 Tasse Wasser pro Kilogramm Kartoffeln reicht bei fest geschlossenem Deckel.
  • Garzeiten so kurz wie möglich halten.
  • Sofort nach dem Kochen verzehren und langes Warmhalten vermeiden.

    Wir wünschen Ihnen einen gesunden Kartoffelgenuss!




Sonntag, 01. Oktober 2006:

Lagerung von Obst und Gemüse

Blattsalate, Blattgemüse
Spinat, Salate, Mangold...
Möglichst kühl bei hoher Luftfeuchtigkeit, ideal wäre nahe 0° C, dann kommt es zum geringsten Vitaminverlust. In der Praxis: Im Kühlschrank in einem geschlossenen Gefäß, Plastiktüte oder Box aufbewahren. Liegt Gemüse offen im Kühlschrank, wird durch den Kühlprozess Feuchtigkeit entzogen. Optimal: Im feuchten, kühlen Naturkeller mit einem nassen Zeitungspapier umwickeln.

Wurzelgemüse
Karotten, Sellerie, Rote Bete, Pastinaken, Wurzelpetersilie...
Ebenfalls so kühl wie möglich im Kühlschrank, gegen Austrocknung schützen. Im Naturkeller auf der Erde lagern und evtl. mit Plastikplane abdecken.

Fruchtgemüse
Tomaten, Zucchini, Gurken...
Bei zu kalter Lagerung werden die Früchte weich, ideal ist eine Temperatur um 10 ° C. Tomaten sollten immer einige Stunden bei Zimmertemperatur liegen. Sind sie zu kalt, kann sich ihr Aroma nicht entfalten.

Avocados
Sollten nicht im Kühlschrank gelagert werden. Reife Avocados geben auf Druck ein wenig nach. Sind sie noch fest, legt man sie zu Äpfeln und Bananen, dann reifen sie schneller nach.

Bundware
Bundmöhren, Radies, Kohlrabi...
Für die bessere Haltbarkeit das Grün entfernen. Manches Grün schmeckt gut, z.B. von Kohlrabi oder von Radieschen.
Kartoffeln und Chicoree im Dunkeln lagern.
Zwiebeln, Knoblauch kühl und trocken lagern.

Äpfel, Bananen, Zitrusfrüchte
Äpfel nie mit anderem Obst oder Gemüse lagern. Sie atmen Ethylengas aus Dies führt bei anderen Früchten zu schneller Reife und damit zu vorzeitigem Verderb. Das gleiche gilt für Bananen. Bananen dürfen sie nicht kalt lagern, sonst werden sie schwarz. Unreife Bananen mit einem Apfel zusammen in eine Plastiktüte einschließen und an warmem Ort schwitzen lassen. Reifes Obst immer kühl lagern (Kühlschrank). Zitrusfrüchte nicht zu lange in der Obstschale verwahren. Bei Raumtemperatur schimmeln sie schnell, unbehandelte Früchte schimmeln schneller als konventionelle Ware..

Kiwis
Sind die Früchte beim Kauf noch hart, können sie im Kühlschrank bei 7°C ohne weiteres einige Wochen gelagert werden. Sollen sie schnell reifen, legt man sie am besten neben Äpfeln oder Bananen. Reif geben sie auf Druck leicht nach.


Sonntag, 01. Oktober 2006:

Mangold

Früher einmal das beliebteste Gemüse bei uns, wurde Mangold nach und nach fast vollständig vom Spinat von den Speiseplänen verdrängt, bis es in Vergessenheit geriet.

Wie gut, dass die italienischen Feinschmecker ihn immer als besondere Delikatesse geschätzt haben und der Mangold seit einigen Jahren mit der italienischen Küche auch bei uns immer öfter auf den Märkten zu finden ist.
Denn: Mangold schmeckt einfach gut und lässt sich schnell und raffiniert zubereiten.

Botanisch gesehen ist Mangold die Blattrosette einer Rübenart. Die Pflanze ist also nicht mit dem Spinat sondern mit der Rote Bete verwandt, auch wenn im Geschmack von dieser Verwandtschaft nichts zu spüren ist.

Neben den guten Kocheigenschaften und dem würzigen Geschmack schätzen unsere Gärtner den unkomplizierten Anbau des kräftigen Blattgemüses, denn Mangold stellt wenig Ansprüche an Boden und Pflege.

Zunächst werden die Samen in Kisten ausgesät. Sind die Pflänzchen kräftig genug werden sie einzeln in Pflanzpaletten pikiert. Haben die Wurzeln die Erdballen gut durchwurzelt, können die Pflanzen im Frühjahr im Tunnel, später im Freiland an Ort und Stelle gepflanzt und schon nach wenigen Wochen geerntet werden.

 

 


Sonntag, 01. Oktober 2006:

Rosenkohl

Eine alte Bauernregel besagt, dass Rosenkohl Frost abbekommen muss bevor er geerntet werden sollte. Tatsächlich nimmt der hohe Gehalt an Vitamin C durch den Frost ab. Gleichzeitig wird er aber bekömmlicher und feiner im Geschmack, denn der Frost macht die in den Blättchen steckende Zellulose leichter verdaulich und wandelt seine Stärke durch den Frost in Zucker um.

Unsere Großmütter kochten ihn so lange bis er weich und pappig und nur noch ein Hauch an Vitaminen übrig war. Dabei wird Rosenkohl in Butter gedünstet zu einer wahren Delikatesse. Dazu gibt man ihn tropfnass in einen Topf mit heißer Butter und lässt ihn bei milder Hitze garen. 15 Minuten Garzeit reichen, dann hat er noch Biss, ist am gesündesten und schmeckt einfach unwiderstehlich.

Ein Tipp aus der feinen Küche: damit die oft unterschiedlich dicken Köpfchen gleichmäßig garen, schneidet man sie am Strunk kreuzförmig ein.

Mögen Sie den Rosenkhol lieblicher, dann geben Sie eine Prise Zucker dazu. Salz, frisch gemahlener Peffer und Muskat sind die passenden Gewürze. Mit etwas Zitronensaft oder einem Schuss Madeira runden Sie das feine Kohlaroma ab. Besonders gut zu Rosenkohl passen Maronen, Schalotten und eine milde Käsesauce.

Und so gesund ist Rosenkohl:
Außer Vitamin C enthält Rosenkohl Carotin, Vitamin B und viele Mineralstoffe wie Eisen, Kalzium und Kalium.

Da lohnt sich doch die Arbeit die vielen kleinen Röschen zu putzen.

Wir wünschen Ihnen gutes Gelingen und guten Appetit!


Sonntag, 01. Oktober 2006:

Zuckermais

Mais wurde schon 4000 Jahre vor Christi Geburt in Mexico angebaut. Und schon zu Columbus Zeiten gab es in der "Neuen Welt" überall ausgedehnte Plantagen.

In Deutschland wird Mais seit etwa 20 Jahren großflächig angebaut. Aber Achtung: heimlich Kolben vom Feld stibitzen lohnt sich nicht, denn dort handelt es sich nicht um den süßen Gemüse- oder Zuckermais, sondern um Futter- oder Feldmais, der trocken und fad schmeckt und in der Regel gewaltige Düngergaben in sich trägt.

Dagegen ist frischer Zuckermais eine wahre Delikatesse.
Die Kolben schmecken gegrillt, gebacken und gekocht. Gekocht wird er übrigens wie Spargel mit einer Prise Zucker und einem Stich Butter im Garwasser. Die Kochzeit richtet sich nach der Dicke der Körner. Machen Sie am Besten den Gartest: Die Körner müssen sich mit der Gabel leicht vom Kolben lösen.

Besonders gut schmecken die Kolben auch mit frisch geriebenem Käse bestreut oder eingestrichen mit Kräuterbutter und kurz im Backofen überbräunt.
Gemüsemais lässt sich wunderbar mit anderen Gemüsen kombinieren, z.B. mit Tomaten und Pilzen und ist auf einem rustikalen Bufet ein attraktiver Blickfang.

Zuckermais wird im Stadium der Milchreife geerntet. Bei langer Lagerung wandelt sich der enthaltene Zucker schnell in Stärke um, und verliert sein Süßes apartes Aroma. Sie sollten ihn also frisch genießen. Im Gemüsefach des Kühlschrank halten sich frische Maiskolben in der Regel 2-3 Tage frisch.

Nutzen Sie die kurze Saison und genießen Sie unseren Schmerwitzer Zuckermais jetzt täglich frisch vom Feld!


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